
Die nachhaltige Wärmezukunft für Mürren
Die Energie Wärme Mürren AG versorgt seit vielen Jahren das Hotel Mürren Palace, das Sportzentrum sowie die 50 Wohnungen im Sportzentrum zuverlässig mit Wärme. Aufgrund neuer gesetzlicher Vorgaben wird die bestehende Lösung weiterentwickelt, um für Mürren eine zukunftsweisende und nachhaltige Fernwärmeversorgung auf Basis einer zentralen, mit Quellwasser betriebenen Wärmepumpe zu realisieren und einen wichtigen Schritt für die langfristige Wärmeversorgung unseres Dorfes zu machen.
Zuverlässige Wärme für Mürren
Heute versorgen wir mit 5 Aggregaten auf Basis Strom folgende Kunden:
50 Wohnungen im alpinen Sportzentrum
Alpines Sportzentrum (ASZM)
Hotel Mürren Palace und Anbau Palace Ellipse

Eine nachhaltige Wärmezukunft
Aufgrund neuer gesetzlicher Vorgaben ist nun eine Neukonzeption der bestehenden Lösung notwendig.
Wir möchten diese Chance nutzen, um für Mürren eine besonders zukunftsweisende und nachhaltige Lösung zu realisieren: eine Fernwärmeversorgung auf Basis einer zentralen, mit Quellwasser betriebenen Wärmepumpe. Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt für die langfristige Wärmeversorgung unseres Dorfes.
Fernwärme für die Mehrheit der Liegenschaften in Mürren
Wärmegewinnung aus lokalen Wasserquellen in Mürren; aus welchen wir Wärme aber nicht Wasser beziehen.
Emissionsarm, ohne zusätzliche Logistik und mit hoher Versorgungssicherheit
Geringe Investitionskosten für die Kunden
Der Weg zur nachhaltigen Wärmeversorgung
Wir halten Sie zu unserem Vorhaben auf dem Laufenden. Dies betrifft unter anderem die Bewilligungsthemen, die Entwicklung der Nachfrage, die Finanzierung sowie die Realisierungsschritte.
2013
Gründung der EnWAG
Die Energie Wärme Mürren AG wurde gegründet, um eine nachhaltige Alternative zur beabsichtigten fossilen Heizungslösung zu schaffen. Die Energie Wärme Mürren AG übernahm die bestehende Wärmeversorgung und optimierte sie technisch und betrieblich. Seitdem wird ein stabiler und zuverlässiger Betrieb sichergestellt.
2024 - 2025
Vorabklärungen und Machbarkeitsprüfungen
Mit 2 Ingenieurbüros wurden Lösungen evaluiert, auf Tauglichkeit für Mürren geprüft und Vorabklärungen bei den Behörden vorgenommen.
14.03.2026
Öffentlicher Informationsanlass zur Bedarfsabfrage
Mit einem öffentlichen Informationsanlass informiert EnWAG die Bevölkerung frühzeitig über das geplante Projekt. Gleichzeitig wird das Interesse und der Bedarf der Liegenschaftsbesitzer erfasst.
2026
Nachfrage und weitere Bewilligungen
Das Jahr 2026 muss zeigen, ob die Nachfrage der Liegenschaftsbesitzenden "ausreichend" ist, damit eine Fernwärme wirtschaftlich für die Kunden wie für EnWAG betrieben werden kann. Parallel dazu werden weitere Planungsarbeiten und Bewilligungsfragen angegangen.
Frühling 2027
Entscheid Umsetzung
Aus heutiger Sicht fällt dann die Entscheidung: Stopp oder Vorwärts.
2028 - 2029
Geplante Umsetzung der Fernwärmelösung
Bei Entscheid "Vorwärts" realisieren wir aus heutiger Sicht die Fernwärme in diesem Zeitfenster.
31.12.2031
Das Energiegesetz des Kantons verbietet Elektroheizungen
Zudem erfolgen zunehmend engere Auflagen für fossile Lösungen.
Fragen – Antworten
Antworten zu den wichtigsten Punkten unseres Fernwärmeprojekts (Stand 19.3.26).
Aktuell wird für die Trinkwasserversorgung und die technische Beschneiung der Pisten Wasser der Quellen Schiltalp/ Häfen sowie Kurhaus genutzt. Nicht verbrauchtes Quellwasser wird in den Schiltbach und Mürrenbach eingeleitet (verworfen). Für den Wärmeverbund wird die Wärme dem «Verwurfwasser» entzogen, also aus dem nicht benötigten Quellwasser. Die Temperatur des Verwurfswasser wird gemäss den erlaubten gesetzlichen Vorgaben abgekühlt. Weder die Menge noch die Temperatur der Trinkwasserversorgung werden verändert. Nach der Wärmeentnahme wird das Verwurfwasser wieder in den Mürrenbach eingeleitet Es wird kein Wasser aus dem Mürrenbach oder sonstigen Oberflächengewässern verwendet.
Reicht die von der Wärmepumpe erzeugte Wärme nicht aus, um die Wärmenachfrage zu decken, wird mit einem elektrischen Wärmeerzeuger die fehlende Energie ergänzt. So wird sichergestellt, dass zu jederzeit genügend Wärme an die angeschlossenen Bezüger geliefert werden kann.
Die mit Wärmepumpe abdeckbare Leistung und Energiemenge variiert einerseits mit dem Konzept der Wärmeproduktion und der Etappierung der Wärmeerzeugungsanlage sowie andererseits mit der Anzahl angeschlossener Gebäude (Wärmenachfrage). Bei -12°C Luft-Aussentemperatur ist 35-50% der Leistung mit der Wärmepumpe abdeckbar. Über das gesamte Jahr kann zwischen 60-85% Energie mit Wärmepumpe erzeugt werden.
Für eine verbindliche Antwort ist es noch zu früh. Voraussichtlich ist das Vorgehen wie folgt: Wenn ein unterschriebener Wärmelieferungs- und Anschlussvertrag für die Liegenschaft vorliegt, wird beim Bau der Wärmeverteilung gleichzeitig die Hausanschlussleitung bis und mit Hauseintritt gebaut. Mit dem Bau der Hausanschlussleitung wird die einmalige Anschlussgebühr fällig. Sofern die bestehende Heizung auf unbestimmte, und somit längere Zeit, weiter betrieben wird, muss ein vorsorglicher Anschluss überlegt werden. Ob später im Fernwärmeverbund noch freie Kapazitäten vorhanden sind, und wie sich die Erschliessung preislich entwickelt, lässt sich nicht vorhersagen.
Der Anschluss an den Wärmeverbund ist selbstverständlich freiwillig. Im Vergleich zum Anschluss an den Wärmeverbund ist zu beachten: Aufstellung Platzverhältnisse, Aufstellung im Ortsbildschutzperimeter im Kerngebiet von Mürren, Ersatzinvestition nach rund 15-20 Jahren, schlechterer Wirkungsgrad Luft-Wärmepumpe aufgrund der Höhenlage, Risiko für Ausfälle, Aufwand für Betrieb und Unterhalt etc.
Bitte füllen sie dieses Formular «Unverbindliche Interessenanmeldung» aus und schicken Sie es anschliessend per Email an info@energiewaermemuerren.ch
Wir danken Ihnen für Ihr Interesse!
Neuigkeiten aus dem Projekt
Die Entwicklung schreitet voran. Hier erfahren Sie mehr über unsere Herausforderungen und Erfolge auf dem Weg zur emissionsarmen Wärmeversorgung.


